Biennale2019Titel1

Venedig Biennale intensiv (mit Salute-Fest)

19. - 22. November 2024
7 - 12 Teilnehmer

Ihr Mentor: Dr. Christian Schoen
Unterkunft: **** Hotel Concordia (Suite mit Blick auf den Markusplatz)

€ 1.690 / CHF 1.690
Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage

 

Buchung

 

Vgl. auch unsere 3. Biennale-Reise vom 9. - 12. September,
begleitet von Dr. Hans-Joachim Petersen,
bei der wir vom Lido aus starten.

 

Dr. Christian Schoen, Museumsdirektor und zweimaliger Kommissar des isländischen Biennale-Pavillons, führt Sie zu den Highlights der diesjährigen Kunstbiennale.

 

 Biennale2022GB1Foto: Ingrid Armbruster

 

 Höhepunkte der Reise:

  • Unterkunft im **** Hotel Concordia (Suite mit Blick auf den Markusplatz)
  • Ausführliche Besuche der Pavillons in den Giardini
  • Führung durch die Ausstellungsorte im Arsenal
  • Besichtigungen in Palästen und anderen sonst nicht zugänglichen Orten, die nur während der Biennale geöffnet werden
  • Aktuelle Ausstellungen; kunsthistorische Stadtspaziergänge

 

Biennale2024USAAußen1Foto: Hans-Joachim Petersen

Die erste Esposizione Internazionale d’Arte fand 1895 statt – in einer politisch sehr unsicheren Zeit, in der allerorten Ideen für einen friedlichen Wettstreit der Nationen entstanden, was sich ein Jahr später auch in der Wiederaufnahme der Olympischen Spiele manifestieren sollte. Die 60. Biennale di Venezia steht unter dem Motto Stranieri Ovunque / Foreigners Everywhere. Verantwortlich für das Konzept zeichnet Adriano Pedrosa, künstlerischer Direktor des Museu de Arte de São Paolo.

Die Giardini sind die grüne Lunge Venedigs. Die Pavillons der hier vertretenen Länder, zum Teil von bekannten Künstler-Architekten wie Gerrit Thomas Rietveld, Josef Hoffmann, Alvar Aalto und Carlo Scarpa entworfen, stellen eine Art Parcours durch die Architektur der Moderne dar und spiegeln genauso wie vorangegangene klassische, folkloristische oder brutal-abweisende Bauten die Mentalität der Auftraggeber bzw. die mit dem jeweiligen Land verbundenen Vorstellungen zur Zeit ihrer Konzeption.

Im Fokus unseres Besuchs stehen hier neben dem Padiglione Centrale die Pavillons von Ägypten (Wael Shawky), Australien (Archie Moore / Goldener Löwe für den besten nationalen Beitrag), Deutschland (Yael Bartana, Ersan Mondtag), Österreich (Anna Jermolaewa), der Schweiz (Guerrreiro do Divino Amor) und den USA (Jeffrey Gibson). Der israelische Pavillon bleibt auf Wunsch der Kuratorinnen und der Künstlerin Ruth Patir geschlossen, bis man sich im Gazastreifen auf eine Waffenruhe geeinigt hat und die Freilassung der Geiseln erfolgt ist.

Das Arsenal, die größte Werft des Mittelalters, ist der zweite große Bereich der Biennale. Beeindruckend ist hier zunächst die 316 m lange Corderia (in dem heutigen Ausstellungsgebäude wurden die Schiffstaue für die venezianische Kriegs- und Handelsflotte hergestellt). Auch andere historische Nutzbauten und die Freiflächen am Wasser eignen sich besonders für spektakuläre Installationen.

 

Biennale2024HeadquarterABC

 

Ergänzend zu diesen Hauptattraktionen der Biennale präsentieren sich in der malerischen Altstadt weitere Nationalpavillons und Collateral Events in ansonsten nicht zugänglichen Palästen.

Angedacht sind ferner gemeinsame Besichtigungen in der auf der gleichnamigen Insel gegenüber der Piazzetta liegenden Kirche San Giorgio Maggiore (Berlinde De Bryckere: City of Refuge III) und in der Fondazione Prada (Christoph Büchel: Monte di Pietà).

 

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VenedigBarRialto1Am 21. November haben Sie Gelegenheit, das Salute-Fest (Festa della Madonna della Salute) zu erleben, für das eigens eine Pontonbrücke über den Canal Grande hinüber zur Votivkirche Santa Maria della Salute errichtet wird.

Jedes Jahr feiert Venedig mit diesem intimen (nicht-touristischen) Fest die Befreiung von den verheerenden Pestepidemien von 1630 und 1631 mit einer Prozession und Messen. Im Freien werden an Verkaufsständen für diesen Anlass hergestelltes venezianisches Gebäck und heißer Wein angeboten.

Ferner wird er Sie zu einer ruhigeren Zeit in das Kircheninnere führen. Santa Maria della Salute, entstanden nach Plänen von Baldassare Longhena, verkörpert den Höhepunkt der barocken Sakralarchitektur Venedigs. Sie lassen den zentralen überkuppelten Raum auf sich wirken und besichtigen gemeinsam die Sakristei, in der ein Museum mit spektakulären Werken von Tizian und Jacopo Tintoretto eingerichtet ist. Nach dem Verlassen dieser Räume hat man Gelegenheit, den Hochaltar mit den effektvollen Skulpturen von Juste Le Court aus nächster Nähe zu bewundern.

 

 

„… die Führung durch Herrn Dr. Schoen war inspirierend, insgesamt für uns sehr positiv, sicherlich auch durch die vorgängig erfolgte gute Organisation."

 

Biennale2024Corderie1Foto: Hans-Joachim Petersen

Reisepreis € 1.690 / CHF 1.690

Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage

 

Buchung

 

Leistungen

  • Reise in kleinem Kreis mit 7 - 12 Teilnehmern
  • Reisebegleitung durch den Kurator und  Biennale-Experten Dr. Christian Schoen
  • 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im **** Hotel Concordia (Suite mit Blick auf den Markusplatz)
  • Abendessen in Restaurant Alla Madonna bei Rialto, mit Wein, Wasser, Kaffee
  • Abendessen im Ristorante Al Giardinetto di Severino, mit Wein, Wasser, Kaffee
  • Alle Fahrten mit Vaporetti und Gondelfährbooten
  • Alle gemeinsamen Eintritte; Reservierungen und Sondergenehmigungen
  • Sicherungsschein (R+V Versicherung; neben dieser Absicherung Ihrer An- und Restzahlung gegen Insolvenz empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, wobei wir Ihnen auf Wunsch behilflich sind)

Gerne sind wir Ihnen bei der Planung der Anreise behilflich oder buchen für Sie eine oder mehrere Verlängerungsnächte im Hotel.

Für die Einreise nach Italien benötigen Sie als deutscher Staatsbürger einen gültigen oder höchstens seit einem Jahr abgelaufenen Reisepass oder Personalausweis.

Bei Fragen zu Pass- und Gesundheitsbestimmungen können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren.

Bitte beachten Sie vor der Buchung die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu Italien, um sicher zu stellen, dass Sie mit allen Vorgaben einverstanden sind.

 

Biennale2024GBaußen1Foto: Ingrid Armbruster

 

Wie anstrengend ist diese Reise?
Es liegt in der Natur Venedigs und macht seinen Charme aus, dass man sich mit dem Boot bewegt, dass aber auch längere Strecken zu Fuß gegangen werden. Jede Brücke erfordert Treppensteigen. Hinzu kommt längeres Stehen bei den Besichtigungen.

 

Dr. Christian Schoen

altStudium der Mittleren, Neueren und Byzantinischen Kunstgeschichte, Psychologie und Politikwissenschaft in Kiel und München. Promotion zu Albrecht Dürers 'Adam und Eva'.
In München Leitung der städtischen Kunsthalle lothringer13/halle (2000-2003) und der Osram Art Projects (seit 2001). Dort initiierte Dr. Schoen 2006 die Seven Screens, eine mediale Plattform für temporäre Kunstprojekte im öffentlichen Raum, die er bis heute kuratiert. Lehrtätigkeit an den Universitäten München und St. Gallen. 2005 – 2010 Leitung des CIA.IS – Center for Icelandic Art, Reykjavík. Dr. Schoen war u.a. Beiratsmitglied und Mitglied des Ankaufskommittees des Reykjavík Art Museums sowie Mitinitiator und Vorsitzender des SEQUENCES Festivals, Reykjavík. Für den isländischen Pavillion auf der Biennale di Venezia war er 2007 und 2009 als Kommissar verantwortlich. Als freier Kurator entwickelt er internationale Ausstellungsprojekte, darunter passage 2011 (54. Internationale Kunstausstellung – la Biennale di Venezia.) Seit 2022 Direktor des Museum Retti-Palais, Ansbach.
Dr. Schoen lebt mit seiner Familie in Ansbach, wo er sich auch viele Jahre als unparteiischer Stadtrat und Dritter Bürgermeister im Kunst- und Kulturleben engagiert hat.

 

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