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Für alle Buchungen bis zum 31. Dezember 2020 bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer kostenlosen Stornierung dieser Reise bis zum 2. Juni 2021 (28 Tage vor Reisebeginn). Danach gelten die Stornofristen unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Tallinn und Helsinki

30. Juni - 4. Juli 2021

7 - 12 Teilnehmer

Ihr Mentor: Prof. Dr. Sergiusz Michalski

 

Albert Edelfelt - Nainen veneessä, harjoitelma teokseen Tyttöjä veneessä - A III 1964 - Finnish National GalleryProf. Michalski lädt Sie zu einem unvergesslichen Aufenthalt in der Hauptstadt Estlands ein. Erliegen Sie dem Charme der ehemaligen Hansestadt Reval mit ihren malerischen Gassen und sakralen Schätzen, promenieren Sie durch das von Zar Peter dem Großen für seine Gemahlin errichtete Katharinental, erkunden Sie aber auch das zeitgenössische Tallin mit seinem faszinierenden Kunstmuseum (KUMU) und genießen Sie Gaumenfreuden in der Altstadt und auf der Halbinsel Viimsi.

Ein Exkursionstag ist Helsinki gewidmet. Mit dem Tragflügelboot erreichen Sie nach kurzer Fahrt die lebendige finnische Hauptstadt. Dort landen Sie direkt beim pittoresken Marktplatz an, besichtigen beeindruckende historistische und moderne Architektur, wie die tief in den Felsen gesprengte Tempelkirche und bummeln über die berühmte Esplanade.

 

Reiseprogramm

 

Mittwoch, 30. Juni

In Tallin erwarten Sie Ihre Räume im ***** Hotel Telegraaf. 1878 als Amtssitz der estnischen Telegraphengesellschaft erbaut, wurde das imposante historistische Gebäude zu einem Luxushotel mit aufwendigem Spa-Bereich umgestaltet. Sein vielgepriesenes, mehrfach als bestes Restaurant Estlands ausgezeichnetey Restaurant Tchaikovsky steht unter der Ägide von Meisterkoch Vladislav Djatšuk, der moderne französische mit traditioneller russischer Küche verbindet.

 

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Am späteren Nachmittag erwartet Sie Prof. Michalski im Hotel und Sie brechen sogleich zu einem ersten Gang durch die Altstadt auf, die seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Über den Rathausplatz mit seinen prachtvollen gotischen Fassaden schlendern wir zum Domberg.
Zwischen Schloss, Dom, der malerischen Alexander-Nevsky-Kathedrale und eleganten Adelspalais genießen wir den abendlichen Blick auf die Türme und Dächer der Stadt, auf den Hafen und das Meer.

Am Abend ist für uns der Tisch im Peppersack gedeckt, einem rustikalen, mittelalterlichen Lokal in einem schönen Haus aus dem 15. Jahrhundert, dessen Speisen klangvolle Namen tragen wie "Des Künstlers Traum" (Rinderfilet an Sherrysauce mit warmen Gemüsesalaten und Ofenkartoffeln) oder "Nachdenklichkeit des Hausherrn" (Entenbrust mit Birne in Karamelsirup, Kräuterkartoffeln und Schwarze Johannisbeer-Sauce).

 

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Donnerstag, 1. Juli

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Taxi nach Katharinenthal (Kadriorg). Zar Peter der Große errichtete dort ab 1718 für seine Frau Katharina eine Sommeresidenz mit weitläufigem, bis zum Meer reichenden Park. Prof. Michalski wird Sie durch das Schloss führen, das der später im nahen Peterhof tätige italienische Architket Niccolò Michetti entwarf. Im Inneren begeistern vor allem der mit reichem Stuck und Gemälden geschmückte Weiße Saal, im Park die reiche Vegetation, der Schwanenteich und das Sommerhaus Peters des Großen.

TallinnViimsiMöwe1Mittags geht es weiter auf die Halbinsel Viimsi, wo uns direkt am Strand das in Form eines umgestülpten Holzschiffes durch den estnischen Architekten Indrek Suigusaar errichtete Restaurant Paat mit frischesten Fischen und Meeresfrüchten erwartet.

Zurück im Hotel, bleibt Zeit für eigene Unternehmungen, wie einen Einkaufsbummel durch die Gassen der Alt- und Neustadt und die zahlreichen Designshops, für die Estland berühmt ist, oder einem entspannenden Nachmittag im eleganten Spa-Bereich des Hauses. Besonders empfehlenswert ist auch einen Pause in der Rooftop Bar Lounge 24 des Radisson Blu Hotels, von wo aus sich ein fantastischer Blick über die Tallinn und die Ostsee bietet.

Wer gerne die Besichtigungen mit Prof. Michalski fortsetzen möchte, trifft sich nach einer kurzen Ruhepause zu einem Besuch der Nikolaikirche, deren Urbau um 1230 von deutschen Kaufleuten in Reval errichtet worden war. Der heutige wiederhergestellte gotische Kirchenraum birgt ein Museum mit einzigartigen mittelalterlichen Werken Lübecker Künstler, wie Hermann Rode (Hauptaltar) und Bernd Notke (Fragment des Totentanzes).

Wir beschließen den Nachmittag beim monumentalen Kanonenturm Kiek in de Kök (Schau in die Küche), von dem aus die Soldaten angeblich nicht nur nach dem Feind Ausschau hielten, sondern auch in die Töpfe der Tallinner Hausfrauen blicken konnten.

 

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Bislang ist das Juli-Programm des Estnischen Nationaltheaters noch nicht veröffentlicht. Sollte an diesem Abend eine der qualitätvollen Opern- oder Ballettaufführungen stattfinden (in der Regel um 18 Uhr), können wir gerne gemäß Ihrer Wünsche Karten besorgen.

Für das Abendessen bietet sich in der Altstadt von Tallinn nahe des Hotels reiche Auswahl. Im Ö verbindet sich traditionelle estnische Küche mit modernen, bisweilen gewagten Kombinationen; das bekannte, vielgelobte Balthasar ist der rechte Ort für Anhänger des Knoblauchs, da alle Rezepte, bis hin zum Knoblaucheis mit Schokoladensoße, reichlich mit diesem zubereitet werden. (Gerne reservieren wir für Sie einen Tisch im Restaurant Ihrer Wahl).

 

Freitag, 2. Juli

TallinnNevskyStiefel1Freitag Morgen beginnen wir unsere Besichtigungen beim 1322 erstmals dokumentierten Rathaus, zusammen mit seinem schlanken Turm eines der Wahrzeichen der Stadt, und der Ratsapotheke, einer der ältesten Apotheken der Welt.

Danach führt Sie Prof. Michalski zur nahen Heilig-Geist-Kirche mit einem Schnitzaltar aus der Werkstatt von Bernd Notke (1483), einer wunderschönen Spätrenaissance-Kanzel und barockem Gestühl. Durch die Pikk mit ihren prachtvollen mittelalterlichen und barocken Bürgerhäusern, wie dem Schwarzhäupterhaus und den Drei Schwestern, setzen wir den Weg zur Olaikirche fort. Um ihre Errichtung ranken sich viele Legenden, ihr früher 159 m hoher Turm galt lange Zeit als der höchste der Welt.

Nach einer frühen Mittagspause fahren wir erneut nach Katharinental, ins beeindruckende KUMU, das Estnische Kunstmuseum. Prof. Michalski kennt das Museum seit seiner Gründung 2006 und gehört zu seinen frühesten Berichterstattern in der Internationalen Presse. In der überwältigenden Architektur des finnischen Architekten Pekka Vapaavuori wird estnische Kunst seit dem 18. Jahhundert bis in die Neuzeit gezeigt.

Anschließend schlendern wir vorbei an den bunten Holzhäusern in Kadriorg (viele wurden leider während der sowjetischen Besatzung zerstört), die sich der russische Adel um Schloss Katharinental erbauen ließ und von denen manche in den letzten Jahren sehr einfühlsam restauriert worden sind.

Le KUMU, musée dart estonien (Tallinn) (7637590192)Falls noch Gelegenheit und der Wunsch besteht, werfen wir einen Blick in das Eduard-Vilde-Museum, das die original erhaltenen Wohnräume eines der bekanntesten estnischen Schriftsteller beherbergt.

Zum Abschluss des Tages gehen wir mit einem Besuch der Olde Hansa zurück in die Vergangenheit Revals. Die kerzenerleuchteten Gasträume erinnern an das wohlhabende Haus eines Kaufmanns der Hanse. Hier wird deftige Küche nach mittelalterlichen Rezepten zubereitet und von kostümiertem Personal zusammen mit Honigbier oder -wein serviert. Das Lokal ist in Estland keine Ausnahmeerscheinung oder eine ausgesprochen touristische Einrichtung, sondern kommt den Einheimischen, die eine historische, theaterartige Präsentation ihrer Speisen sehr schätzen, entgegen.

 

Samstag, 3. Juli

Am Samstagmorgen brechen wir früh auf und frühstücken in der VIP-Lounge des Tragflügelboots, das uns in 90 Minuten über den Finnischen Meerbusen an unseren Bestimmungsort bringt.

 

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Während der Anfahrt genießen wir die Silhouette der aus über 300 Inseln bestehenden finnischen Hauptstadt und erkunden nach der Landung gleich den am Wasser gelegenen Marktplatz. Vorbei an Präsidentenpalast und Stadthaus begeben wir uns nun zum städtebaulich markanten Senatsplatz (dessen Planung auf den Deutschen Carl Ludwig Engel zurückgeht) mit lutherischer Domkirche, Regierungspalais, Universitätshauptgebäude und -bibliothek. Anschließend steht der imposante, am Übergang vom Jugendstil zum Art Deco erbaute Hauptbahnhof auf dem Programm.

Mit dem Taxi fahren wir von hier zu der aus einem großen Felsen gesprengten, von einer flachen gläsernen Kuppel überfangenen Tempelkirche, dem 1969 vollendeten Meisterwerk der Architekten Timo und Tuomo Suomalainen.

Albert Edelfelt - The Luxembourg Gardens, ParisDen Lunch nehmen wir im zentral gelegenen Café Fazer. Das 1891 durch einen Schweizer eröffnete Café gelangte schnell zu Ruhm und gilt heute noch als eine der besten Adressen der Stadt.

Danach besteht die Möglichkeit, Helsinki auf eigene Faust zu erkunden und über die berühmte Esplanade zu bummeln.

Alternativ wird Prof. Michalski mit Ihnen das Ateneum, die finnischen Nationalgalerie, besuchen. Neben bedeutenden skandinavischen Malern wie Anders Zorn, Albert Edelfelt, Akseli Gallen-Kallela und Edvard Munch finden sich in der internationalen Abteilung Werke von Goya, Delacroix, Repin, van Gogh, Gauguin, Cezanne und Modigliani.

Abends geht es per Schiff zurück in den Heimathafen Tallinn, wo der ereignisreiche Tag im hoteleigenen Restaurant Tchaikovsky bei superber Küche ausklingen kann.

 

Sonntag, 4. Juli

07-06-21-tallinn-by-RalfR-182Bis zum individuellen Abflug bleibt Ihnen noch Zeit für eigene Unternehmungen, etwa einem Besuch des Schifffahrtsmuseums, von dessen Dachterasse man einen wunderbaren Blick über Altstadt und Hafen hat, oder des Dominkanerklosters mit seinen gut erhaltenen gotischen Sälen wie dem Dormitorium, Refektorium oder der Bibliothek, dem reich geschmückten Hof und der Wohnung des Abtes.

 

Reisepreis pro Person
€ 1.980,- (Superior Doppelzimmer mit Stadtblick)
Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage

Leistungen

  • 4 Übernachtungen im ***** Hotel Telegraaf (Executive Doppelzimmer) mit Frühstücksbuffet
  • Reisebegleitung durch Prof. Dr. Sergiusz Michalski
  • Reise in kleinem Kreis mit 7 - 12 Teilnehmern
  • Festmenue im Restaurant Peppersack in Tallinn, mit Wein, Wasser und Kaffee
  • Lunch im Strandrestaurant Praat auf der Halbinel Viimsi mit Wein, Wasser und Kaffee
  • Abendessen im historischen Gasthaus Olde Hansa in Tallinn, mit Honigwein oder Honigbier und Kaffee
  • Lunch im Café Fazer in Helsinki, mit alkoholfreien Getränken
  • Fahrt mit dem Tragflügelboot Tallinn - Helsinki - Tallinn
  • Frühstück auf dem Tragflügelboot
  • Alle gemeinsamen Taxifahrten
  • Alle Eintritte und Sondergenehmigungen
  • Sicherungsschein (Zurich Versicherung; neben dieser Absicherung Ihrer An- und Restzahlung gegen Insolvenz empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, wobei wir Ihnen auf Wunsch behilflich sind)

Palacio de Kadriorg, Tallinn, Estonia, 2012-08-12, DD 29Gerne arrangieren wir für Sie - selbstverständlich ohne Gebühren unsererseits - An- und Abreise, buchen einen Verlängerungstag im Hotel, reservieren einen Tisch für Mittag- oder Abendessen und besorgen nach Ihren Wünschen Karten für Donnerstag Abend im Estnischen Nationaltheater.

Für die Einreise nach Estland benötigen Sie als deutscher Staatsbürger einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Bei Fragen zu Pass- und Gesundheitsbestimmungen können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren.

Bitte beachten Sie vor der Buchung die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu Island, um sicher zu stellen, dass Sie mit allen Vorgaben einverstanden sind.

 

 

Prospekt zum Ausdrucken

 

zur Buchung

 

Prof. Dr. Sergiusz Michalski

HelsinkiBoot1American Robert College in Istanbul, Studium der Kunstgeschichte und Promotion in Warschau bei Jan Białostocki, Habilitation in Frankfurt am Main. Nach Professuren in Thorn und Braunschweig lehrt Prof. Michalski an der Universität Tübingen.
Der vielsprachige Forscher ist Mitglied mehrerer Akademien und hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Kunst des 15. bis 20. Jahrhunderts vorgelegt, u.a. zum Bildersturm, der Kunst um 1600 in Prag und Augsburg, zur Kunst des Ostseeraums, zur französischen Malerei und Kunsttheorie des 18. Jahrhunderts, zur Geschichte öffentlicher Monumente im 19. und 20. Jahrhundert und zur Malerei der Neuen Sachlichkeit.
Prof. Michalski lebt mit seiner Familie in Tübingen.

 

 

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