
Verona - Padua - Mantua
29. April - 3. Mai 2026
7 - 12 Teilnehmer
Ihr Mentor: Dr. Peter O. Krückmann
€ 2.780,-
Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage
- noch 4 Plätze frei -

Buchung
Diese Reise kombiniert drei klassische Zentren der Kunst, Kultur und Wissenschaft in Oberitalien.
Verona
In der Universitäts-, Messe- und Festspielstadt Verona begegnet man auf Schritt und Tritt der Geschichte. Auf engem Raum finden sich Bauten und Kunstwerke von allerhöchster Qualität.
So erwartet uns Pisanello in Sant’Anastasia und in San Fermo Maggiore, Andrea Mantegna in San Zeno Maggiore, Tizian in der Kathedrale und Paolo Veronese, der in seiner Geburtsstadt nicht ungesehen bleiben sollte, in San Giorgio in Braida.
Neben diesen opulent ausgestatteten Kirchen besuchen wir zusammen mit Dr. Krückmann
- die Arena, Veronas weltberümtes antikes Amphitheater
- das mittelalterliche Kastell mit Brücke über die Etsch (Adige), in deren Bogen sich die Ur-Stadt sicher einschmiegte. Im Castelvecchio befindet sich das Civico Museo d'Arte mit raffinierten Einbauten des Designer-Architekten Carlo Scarpa
- die Prunkgräber der Scaliger, Meisterleistungen der Bildhauerkunst
- imposante Paläste des Veroneser Renaissancearchitekten Michele Sanmicheli
- die großen mittelalterlichen Kommunalbauten an Piazza delle Erbe und Piazza dei Signori... und gleich um die Ecke "Julias Balkon", der dem "Palast der Capulet" später hinzugefügt wurde und übrigens in Shakespeares Drama auch gar nicht vorkommt (Romeo hat sich in den Garten eingeschlichen, da erscheint Julia oben am Fenster).
Mantua
Mantua ist einzigartig. Von Wasser umgeben, hat sich der historische Kern der Stadt mit prachtvollen Gebäuden und Plätzen erhalten und atmet noch heute den Geist des Spätmittelalters und der Renaissance, als die Familie Gonzaga von hier aus das umliegende Territorium regierte und sich gegen Mailand und Venedig zu behaupten wusste.
Dr. Krückmann wird die besondere Atmosphäre Mantuas vermitteln und uns mit weltberühmten Bauwerken wie dem Palazzo del Tè, der Kirche Sant'Andrea und dem Palazzo Ducale vertraut machen.
Absoluter Höhepunkt sind Andrea Mantegnas Fresken in der sogenannten Camera degli Sposi des Herzogspalasts. Sie zeigen unter einem fingierten Himmelsdurchblick, dem Vorbild späterer illusionistischer Kuppelmalereien, Markgraf Lodovico II Gonzaga und seine Gemahlin Barbara von Brandenburg mit ihrem Hofstaat und weitere Szenen und Figuren vor Ideallandschaften.
Wesentlich dynamischer und chaotischer geht es im Gigantensturz des Maler-Architekten Giulio Romano zu. Den von ihm entworfenen Palazzo del Tè, der ohnehin schon gegen alle geltenden Regeln gebaut war und den meisten zeitgenössischen Besuchern unheimlich bewegt und fragil vorkommen musste, brachte er mit der Freskierung der Sala de Giganti augenzwinkend "zum Einsturz".
Padua
Die faszinierenden mittelalterlichen Bilderzählungen – allen voran die Wandgemälde Giottos – gehören seit 2021 zum UNESCO-Weltkulturerbe und die berühmte Universität feierte 2022 ihr 800. Jubiläum. Das vor den "Toren Venedigs" befindliche Padua beansprucht den Troja-Flüchtling Antenor als Gründungsvater; viele Künstler, Dichter und Wissenschaftler, auf die Dr. Krückmann eingehen wird, haben zum Ruhm der Stadt beigetragen.
Mit der Ausmalung der Arenakapelle (Cappella degli Scrovegni) schuf Giotto einen eigenen Kosmos und positionierte sich mit seinen Bilderfindungen weit entfernt von den in der Malerei tradierten religiösen Mustern.
Sehr beeindruckend sind in der Eremitani-Kirche die Reste der Fresken in der Ovetari-Kapelle, die Andrea Mantegna bekannt machten (hier schlug im Frühjahr 1944 tragischer Weise eine Fliegerbombe ein).
Die meisten Padua-Besucher sind Pilger. Im Inneren der populären Antoniusbasilika passieren wir Plastiken und Malereien von Donatello, Tullio Lombardo und Altichiero.
Vor dem letzten gemeinsamen Abendessen nehmen wir einen Tee im historischen Caffè Pedrocchi.
Ausgangspunkt unserer Stadtrundgänge und Tagesexkursionen ist das ***** Hotel Due Torri , in Verona das erste Haus am Platz. Es ist berühmt für seine große Dachterrasse mit herrlichem Blick auf die Stadt, die zu einer Mittagspause oder zum Aperitivo einlädt.
Programmfolge:
Mittwoch (ab ca. 15 Uhr): Gang durch die Altstadt, mit Innenbesichtigungen - erstes gemeinsames Abendessen
Donnerstag: Exkursion nach Mantua
Freitag: weitere ausführliche Besichtigungen in Verona (mit Pause), frühabends Wein und Cicchetti
Samstag: Exkursion nach Padua - Kaffee / Tee und letztes gemeinsames Abendessen, ebenda
Sonntag: Besichtigung des Museo Castelvecchio.
Wer noch Zeit und Lust hat, lässt die Reise danach bei einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen.
Reisepreis € 2.780,-
Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage
Buchung
Leistungen
- Reise in kleinem Kreis mit 7 – 12 Teilnehmern
- Reisebegleitung Dr. Peter O. Krückmann
- 4 ÜF im ***** Hotel Due Torri im Herzen der Altstadt
- Cena im eleganten Ristorante Vittorio Emanuele im Palazzo Guastaverza Malfatti an der Arena, mit Wein, Wasser, Kaffee
- Wein und Cicchetti im Caffè Monte Baldo in Verona
- Kaffee / Tee im historischen Caffè Pedrocchi in Padua
- Diner im Michelin-notierten Restaurant Belle Parti in Padua, mit Wein, Wasser, Kaffee
- Alle gemeinsamen Eintritte; Reservierungen, Sondergenehmigungen
- Alle gemeinsamen Fahrten mit privatem Bus und Taxis
- Sicherungsschein (R+V Versicherung; neben dieser Absicherung Ihrer An- und Restzahlung gegen Insolvenz empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, wobei wir Ihnen auf Wunsch behilflich sind)
Gerne arrangieren wir für Sie - selbstverständlich ohne Gebühren unsererseits - An- und Abreise (Verona ist der Verkehrsknotenpunkt in Norditalien: hier kreuzen sich die Hauptzugverbindungen von Nord nach Süd und von West nach Ost sowie die Autobahnen; die Messestadt verfügt über den Flughafen Verona-Villafranca „Valerio Catullo“), buchen einen oder mehrere Verlängerungstage im Hotel oder reservieren einen Tisch für Sie.
Für die Einreise nach Italien benötigen Sie als deutscher Staatsbürger einen gültigen oder höchstens seit einem Jahr abgelaufenen Reisepass oder Personalausweis. Bei Fragen zu Pass- und Gesundheitsbestimmungen können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren.
Wie anstrengend ist diese Reise?
Die historischen Innenstädte von Verona, Padua und Mantua sind relativ erkehrsberuhigt, was bedeutet, dass wir längere Strecken, auch über unebenes Pflaster und über Kieswege in Parks zu Fuß gehen werden um unsere Ziele zu erreichen. Die Besuche von Palästen und Kirchen erfordern, um die Kunst wirklich genießen zu können, ein besonderes Maß an Konzentrations- und Stehvermögen.
Dr. Peter O. Krückmann
Studium und Stipendien in Freiburg, Florenz, Wien und Venedig.
Bei der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen zeichnete Dr. Krückmann als Museumsdirektor u.a. verantwortlich für deren Gemäldesammlungen und das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth, das 2012 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde.
Zahlreiche Veröffentlichungen zur Kunst des 18. bis 21. Jahrhunderts, darunter zu Giambattista und Giandomenico Tiepolo (Kurator der Ausstellung Tiepolo in Würzburg: Der Himmel auf Erden, 1996), Bernardo Bellotto, Anton Raphael Mengs, Hans von Marées und zuletzt zu Rudolf Großmann, der vor dem ersten Weltkrieg im Umkreis von Matisse in Paris arbeitete (im Ausstellungskatalog C’est la vie – Pariser Bohème, Speyer 2025).
Für seine Verdienste um die italienische Kunst wurde der Tiepolo-Spezialist zum Cavaliere della Repubblica (Ritter der Italienischen Republik) ernannt.
Dr. Krückmann lebt mit seiner Familie in der Nähe von München.
