
Biennale Venedig 2026 V
16. - 19. November 2026
7 - 12 Teilnehmer
Ihr Mentor: Dr. Christian Schoen
€ 1.940,-
Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage
Vgl. auch unsere weiteren Termine:
Biennale Venedig 2026 (II) / 9. - 12. Juni 2026
begleitet von Dr. Dominik Brabant - noch 2 Plätze frei -
Biennale Venedig 2026 (III) / 17. - 20. Juni 2026
begleitet von Thomas Linsmayer, M.A. - ausgebucht -
Biennale Venedig 2026 (IV) / 6. - 9. August 2026
begleitet von Dr. Dominik Brabant
Buchung
Dr. Christian Schoen, Museumsdirektor und zweimaliger Kommissar des isländischen Biennale-Pavillons, führt Sie zu den Highlights der 61. Biennale di Venezia.

Die Kunstbiennale In Minor Keys (In Moll-Tonarten) hat bereits im Vorfeld für Dauerschlagzeilen gesorgt – vor allem durch den Tod der kamerunisch-schweizerischen Hauptkuratorin Koyo Kouoh, die Teilnahme Russlands, das Ausweichen Israels ins Arsenal, den Rücktritt der Jury zur Vergabe der Goldenen Löwen und damit verbunden die Idee, die Besucher sollen nun selbst über die besten Künstler und Nationalpavillons abstimmen.
Die meisten Preview-Kommentare sind euphorisch: "existenziell tiefer war selten eine Biennale" (Stefan Trinks im Feuilleton der FAZ, 8. Mai 2026).
Höhepunkte der Reise:
- Unterkunft im **** Hotel Concordia am Markusplatz (Junior Suite bzw. Superior Zimmer mit Blick auf San Marco)
- Ausführliche Besuche der Pavillons in den Giardini
- Führung durch die Ausstellungsorte im Arsenal
- Besichtigungen in Palästen und anderen sonst nicht zugänglichen
Orten, die nur während der Biennale geöffnet werden
- Aktuelle Ausstellungen; kunsthistorische Stadtspaziergänge
Die erste Esposizione Internazionale d’Arte fand 1895 statt – in einer politisch sehr unsicheren Zeit, in der allerorten Ideen für einen friedlichen Wettstreit der Nationen entstanden, was sich ein Jahr später auch in der Wiederaufnahme der Olympischen Spiele manifestieren sollte.

Die Giardini sind die grüne Lunge Venedigs. Die Pavillons der hier vertretenen Länder, zum Teil von bekannten Künstler-Architekten wie Gerrit Thomas Rietveld, Josef Hoffmann, Alvar Aalto und Carlo Scarpa entworfen, stellen eine Art Parcours durch die Architektur der Moderne dar und spiegeln genauso wie vorangegangene klassische, folkloristische oder brutal-abweisende Bauten die Mentalität der Auftraggeber bzw. die mit dem jeweiligen Land verbundenen Vorstellungen zur Zeit ihrer Konzeption.
Die Kuratorin des Deutschen Pavillons Kathleen Reinhardt, Leiterin des Georg Kolbe Museums in Berlin, benannte Henrike Naumann (verstorben am 14. Februar 2026) und Sung Tieu als Künstlerinnen. Die beiden haben den 1938 durch die Nazis veränderten Vorgängerbau ihrerseits in einen temporären Plattenbau mit DDR-Verweisen umgewandelt. Weitere bereits vielbesprochene Pavillons / Künstler: Österreich / Florentina Holzinger; Schweiz / Gianmaria Andreetta, Luca Beeler, Nina Wakeford, Miriam Laura Leonardi, Lithic Alliance und Yul Tomatala; Japan / Ei Arakawa-Nash; Niederlande / Dries Verhoeven.
Das Arsenal, die größte Werft des Mittelalters, ist der zweite Hauptbereich der Biennale. Beeindruckend ist hier zunächst die 316 m lange Corderia (in dem heutigen Ausstellungsgebäude wurden die Schiffstaue für die venezianische Kriegs- und Handelsflotte hergestellt). Auch andere historische Nutzbauten und die Freiflächen am Wasser eignen sich besonders für spektakuläre Installationen.
Ergänzend zu diesen Hauptattraktionen der Biennale präsentieren sich in der malerischen Altstadt weitere Nationalpavillons und Collateral Events in ansonsten nicht zugänglichen Palästen.

Angedacht ist ferner der Besuch einer oder mehrerer aktueller Ausstellungen. Bis zum Ende der Laufzeit der Biennale (22. November 2026) werden u.a. folgenden Künstlern Einzelausstellungen gewidmet sein: Jenny Saville (Ca' Pesaro), Erwin Wurm (Palazzo Fortuny), Arthur Jafa & Richard Prince (Fondazione Prada), Tony Cragg (Palazzo Tron), Lorne Simpson (Punta della Dogana), Michael Armitage (Palazzo Grassi).
Die Bar Paradiso vor dem Eingang zum Biennale-Gelände lädt ein zum Aperitivo. Für zwei gemeinsame Abendessen haben wir Lokale ausgewählt, die zu den Lieblingsplätzen unserer venezianischen Freunde zählen.
"...die Führung durch Herrn Dr. Schoen war inspirierend, insgesamt für uns sehr positiv, sicherlich auch durch die vorgängig erfolgte gute Organisation."
Reisepreis € 1.940,-
Einzelzimmerzuschläge auf Anfrage
Buchung
Leistungen
- Reise in kleinem Kreis mit 7 - 12 Teilnehmern
- Reisebegleitung durch den Biennale-Experten Dr. Christian Schoen
- 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im **** Hotel Concordia am Markusplatz (Junior Suite bzw. Superior Zimmer mit Blick auf San Marco)
- Aperitivo in der Bar Paradiso bei den Giardini
- Abendessen im Restaurant Al Giardinetto di Severino, mit Wein, Wasser, Kaffee
- Abendessen in der Trattoria alla Madonna nahe der Rialtobrücke, mit Wein, Wasser, Kaffee
- Alle Fahrten mit Vaporetti und Gondelfährbooten
- Alle gemeinsamen Eintritte; Reservierungen und Sondergenehmigungen
- Sicherungsschein (R+V Versicherung; neben dieser Absicherung Ihrer An- und Restzahlung gegen Insolvenz empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, wobei wir Ihnen auf Wunsch behilflich sind)
Gerne sind wir Ihnen bei der Planung der Anreise behilflich oder buchen für Sie eine oder mehrere Verlängerungsnächte im Hotel.
Für die Einreise nach Italien benötigen Sie als deutscher Staatsbürger einen gültigen oder höchstens seit einem Jahr abgelaufenen Reisepass oder Personalausweis.

Bei Fragen zu Pass- und Gesundheitsbestimmungen können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren.
Bitte beachten Sie vor der Buchung die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu Italien, um sicher zu stellen, dass Sie mit allen Vorgaben einverstanden sind.
Wie anstrengend ist diese Reise?
Es liegt in der Natur Venedigs und macht seinen Charme aus, dass man sich mit dem Boot bewegt, dass aber auch längere Strecken zu Fuß gegangen werden. Jede Brücke erfordert Treppensteigen. Hinzu kommt längeres Stehen bei den Besichtigungen.
Dr. Christian Schoen
Studium der Mittleren, Neueren und Byzantinischen Kunstgeschichte, Psychologie und Politikwissenschaft in Kiel und München. Promotion zu Albrecht Dürers Adam und Eva.
In München Leitung der städtischen Kunsthalle lothringer13/halle (2000 – 2003) und der Osram Art Projects (2001 – 2014), wo Dr. Schoen die Seven Screens, eine mediale Plattform für temporäre Kunstprojekte im öffentlichen Raum, initiierte. Lehrtätigkeit an den Universitäten München und St. Gallen. 2005 – 2010 Leitung des CIA.IS – Center for Icelandic Art, Reykjavík. Dr. Schoen war u.a. Beiratsmitglied und Mitglied des Ankaufskommittees des Reykjavík Art Museums sowie Mitinitiator und Vorsitzender des SEQUENCES Festivals, Reykjavík. Für den isländischen Pavillion auf der Biennale di Venezia war er 2007 und 2009 als Kommissar verantwortlich. Als freier Kurator entwickelte er internationale Ausstellungsprojekte, darunter passage 2011 (54. Biennale di Venezia). Seit 2022 Direktor des Museum Retti-Palais, Ansbach.
Dr. Schoen lebt mit seiner Familie in Ansbach, wo er sich auch viele Jahre als unparteiischer Stadtrat und Dritter Bürgermeister im Kunst- und Kulturleben engagiert hat.
