Zum Nobelpreiskonzert nach Stockholm

7. - 9. Dezember 2019

7 - 14 Teilnehmer

Ihr Mentor: Prof. Dr. Sergiusz Michalski

 

Stockholm im Dezember gleicht einem Wintermärchen. Die Stadt liegt zu dieser Jahreszeit bereits häufig unter einer zarten Schneedecke. Die Häuser werden von weihnachtlichem Lichterschmuck erhellt, der historische Weihnachtsmarkt auf dem Stortoget lädt ein und der Duft von Lebkuchen und gebratenen Mandeln liegt in der Luft. In den verwinkelten Gassen der Altstadt Gamla Stan mit Ihren spitzgiebeligen Bürgerhäusern fühlt man sich in Dickens' Weihnachtsgeschichte versetzt.

StockholmKonserthuset1Gleichzeitig richten sich in diesen Tagen aber auch die Augen der Welt auf Stockholm, wenn in feierlicher Zeremonie die Nobelpreise verliehen werden. Wir laden Sie ein dabei zu sein, wenn am 8. Dezember die diesjährigen Preisträger mit einem festlichen Konzert in Anwesenheit der königlichen Familie im Stockholmer Konzerthaus geehrt werden.

Prof. Michalski, Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Literatur-, Geschichts- und Altertumsforschung wird Sie an den Tagen um das Nobelpreiskonzert durch sein Stockholm begleiten.

 

Reiseprogramm

 

Samstag, 7. Dezember

An der Nahtstelle vom süßen Mälarsee zur salzigen Ostsee entstanden, entwickelte sich Stockholm im Laufe der Jahrhunderte auf 14 durch Brücken miteinander verbundenen Inseln. Der Nukleus war die heutige Altstadt Gamla Stan auf der Insel Stadsholmen mit einem Netz verwinkelter, kopfsteingepflasterter Gassen, mittelalterlicher Kaufmannshäuser, Kirchen, Adelspaläste und dem Königlichen Schloss. Um dieses historische Zentrum schlossen sich seit dem 17. Jahrhundert zahlreiche, großteils schachbrettartig gegliederte Wohn- und Handwerkerviertel an, bis Stockholm seine heutigen, immer noch kontinuierlich wachsenden Ausmaße annahm.

 StockholmAnsichtWinterAA1

Im Zentrum der Stadt, am südlichen Ufer der Insel Norrmalm, erwarten Sie Ihre Räume im ***** Hotel Sheraton, mit beeindruckendem Blick auf den Mälarsee und die Altstadt Gamla Stan.

Auf dem Programm stehen von Samstagnachmittag bis Sonntagabend in Gamla Stan:

Stockholm-Storkyrkan (St.Georg)

- die dem Heiligen Nikolaus geweihten Storkyrka, die Kathedrale Stockholms, in der bis heute alle königlichen Zeremonien abgehalten werden, mit ihrem weltberühmten Meisterwerk, der monumentalen spätgotischen Skulpturengruppe Heiliger Georg mit dem Drachen von Bernd Notke.

- die prachtvolle Tyska Kyrka (die Deutsche Kirche, deren Gemeinde heute noch über 2000 Mitglieder zählt) mit ihrem Innenraum am Übergang von der Spätrenaissance zum Frühbarock. Sie zeugt vom großen Einfluß der deutscher Kaufleute in Stockholm, die seit dem Mittelalter mit der Hanse an die Ostsee gekommen waren und sich hier niedergelassen hatten.

- das Hallwyl Museum: Die Einrichtung des von Wilhelmina und Walther Hallwyl bewohnten Herrenhauses hat sich fast unverändert erhalten und reflektiert das Selbstverständnis einer vermögenden schwedische Patrizierfamilie um 1900.

- die neben dem Franziskanerkloster liegende Ridderholmskyrkan, die Grabkirche der schwedischen Monarchen mit dem reichen Sarkophag Karl XIV Johanns, dem ersten Bernadotte-König

StockholmAnsichtSchiff

- die Fasaden des Ritterhauses (Riddarhuset) und des Tessinsches Palais (Tessinska Palatset), das private Stadthaus von Schwedens bekanntestem Barockbaumeister Nicodemus Tessin d.J.: Der Schüler seines Vaters Nicodemus Tessin d.Ä. und von Gian Lorenzo Bernini ließ sich hier, in nächster Nähe seiner Hauptwerke, ein architektonisches Kleinod errichten.

Auch wenn während der Nobelpreiswoche die königliche Familie in Stockholm anwesend und das Königliche Schloss daher für die Öffentlichkeit unzugänglich ist, wird sich Prof. Michalski bemühen, dass wir dennoch ausgewählte Räumlichkeiten besuchen können.

Den Gyllene Freden skyltAm Samstagabend werden wir im Restaurant Den Gyldene Freden speisen. Benannt nach dem Frieden von Nystad (1721), der Schweden die Herrschaft über Finland sicherte, blickt das 1722 eröffnete Lokal auf eine lange Geschichte zurück. Sein Interieur hat sich bis heute unverändert erhalten und schenkt uns somit ein authentisches Erlebnis schwedischer Gasthauskultur im frühen 18. Jahrhundert. Das klassische skandinavische Küche anbietende Haus war durch die Jahrhunderte Treffpunkt schwedischer Gelehrter, Künstler und Schriftsteller. Als im Jahre 1919 seine Schließung drohte, wurde es kurzerhand durch den Maler Anders Zorn erworben, der damit sein Weiterbestehen sicherte.
Heute befindet sich Den Gyldene Freden im Besitz der Schwedischen Akademie, deren Mitglieder sich hier jeden Donnerstagabend treffen.

StockholmNobelpreisOrchester20181

Für einen leichten Lunch bietet sich während unserer Besichtigung von Gamla Stan die legendäre Sundberghs Konditori von 1785 an, wo kleine salzige Gerichte und köstliche Süßspeisen locken.

Am Sonntagabend erwartet und der Höhepunkt der Reise, das Konzert zur Ehrung der diesjährigen Nobelpreisträger im Konserthuset im Beisein von Mitgliedern der Königlichen Familie. Dirigent wird in diesem Jahr der Schwede Herbert Blomstedt sein (das ausführliche Programm folgt nach Bekanngabe). In der Pause wird Champagner gereicht.

 

Montag, 9. Dezember

Heute erwartet uns eine der größten Attraktionen Stockholms. Wir fahren zum Vasamuseet auf die Parkinsel Djurgården. Das 1990 eröffnete Museumsgebäude umhüllt die 1961 im Stockholmer Hafen geborgene Vasa. Das Schicksal des mächtigen Kriegsschiffes, das Dänen und Russen eine Drohung sein sollte und 1628 kurz nach seinem Stapellauf sank, symbolisiert Höhepunkt und Niedergang der einstigen Seemacht Schweden.

Swedish warship Vasa, sank 1628, Vasamuseet, Stockholm (38) (36225031446)

Nach einem gemeinsamen Lunch begleitet Prof. Michalski alle, die noch Zeit und Lust haben, zu weiteren Sehenswürdigkeiten. Für einen abschließenden Bummel bieten sich die festlich erleuchteten Straßen nördlich der königlichen Gärten an. Auch architektonisch beeindruckend ist der weihnachtlich geschmückte Einkaufstempel Nordiska Kompaniet (NK).

 

StockholmNordiskaKompaniet1Reisepreis im Doppelzimmer Superior mit Blick auf den Mälarsee

mit Karte I. Kategorie € 1.590,-
mit Karte II. Kategorie € 1.550,-
mit Karte III. Kategorie € 1.510,-

Einzelzimmerzuschlag
im Doppelzimmer Classic zur Einzelnutzung € 240,-
im Doppelzimmer Superior € 300,-

 

Leistungen

  • Reise in kleinem Kreis mit 7 - 14 Teilnehmern
  • Kunsthistorische Reisebegleitung durch Prof. Dr. Sergiusz Michalski
  • 2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im ***** Hotel Sheraton
  • Karte für das Nobelpreiskonzert im Konserthuset 
  • Abendessen im Restaurant Den Gyldene Freden, inkl. unalkoholischer Getränke
  • Lunch am Sonntagmittag, inkl. unalkoholischer Getränke
  • Alle gemeinsamen Taxifahrten
  • Alle gemeinsamen Eintritte
  • Sicherungsschein (R+V Versicherung; neben dieser Absicherung Ihrer An- und Restzahlung gegen Insolvenz empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, wobei wir Ihnen auf Wunsch behilflich sind)

Tessinska palatset Stockholm facade detail DSC 0223wGerne arrangieren wir für Sie - selbstverständlich ohne Gebühren unsererseits - An- und Abreise und buchen Ihnen einen oder mehrere Verlängerungstage im Hotel.

Für die Einreise nach Schweden benötigen Sie als deutscher Staatsbürger einen gültigen oder höchstens seit einem Jahr abgelaufenen Reisepass oder Personalausweis. Bei Fragen zu Pass- und Gesundheitsbestimmungen können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren.

 

 

Gerne senden wir Ihnen einen Prospekt per Post zu.

 

zur Buchung

 

Prof. Dr. Sergiusz Michalski

StockholmNobelpreiskonzert20181American Robert College in Istanbul, Studium der Kunstgeschichte und Promotion in Warschau bei Jan Białostocki, Habilitation in Frankfurt am Main. Nach Professuren in Thorn und Braunschweig lehrt Prof. Michalski an der Universität Tübingen.
Der vielsprachige Forscher ist Mitglied mehrerer Akademien - darunter die Königlich Schwedische Akademie der Literatur-, Geschichts- und Altertumsforschung - und hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Kunst des 15. bis 20. Jahrhunderts vorgelegt, u.a. zum Bildersturm, der Kunst um 1600 in Prag und Augsburg, zur Kunst des Ostseeraums, zur französischen Malerei und Kunsttheorie des 18. Jahrhunderts, zur Geschichte öffentlicher Monumente im 19. und 20. Jahrhundert, zur Malerei der Neuen Sachlichkeit und zur Geschichte der Kunstgeschichte.
Prof. Michalski lebt mit seiner Familie in Tübingen.

 

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