PetersburgPeterhof1

Sankt Petersburg,
mit Zarskoje Selo und Pawlowsk

1./2. - 6. September 2020

7 - 12 Teilnehmer

Ihr Mentor: Prof. Dr. Sergiusz Michalski

 

Es besteht die Möglichkeit, bereits einen Tag früher anzureisen und mit Prof. Michalski von Mittwochmorgen bis zum Nachmittag das Zarenschloss Peterhof mit seinen prachtvollen Parkanlagen und Wasserspielen zu besuchen (Anreise nach Peterhof mit dem Schiff).

Für weitere Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung.

 

PetersburgErmitage1Foto:Katarzyna Michalski

Im Sankt Petersburg verbindet sich das Grandiose mit dem Märchenhaften. Auf Schritt und Tritt begegnen Ihnen unvergessliche Zeugen der Geschichte, Kunst, Literatur und Musik. Die von Zar Peter dem Großen gegründete Metropole am Finnischen Meerbusen ist einzigartig durch ihre monumentalen Bauten, Plätze und Straßenzüge sowie die Newa und die Kanäle mit ihren malerischen Brücken, die das Stadtgefüge strukturieren und stimmungsvoll ergänzen.
Prof. Michalski macht uns mit den unter den Zaren und Katharina der Großen in Auftrag gegebenen architektonischen Höhepunkten vertraut und führt durch die unermesslichen Sammlungen der Ermitage. Außerhalb der Stadt führt unser Weg zu den Zarenresidenzen Zarskoje Selo mit dem Bernsteinzimmer und Pawlowsk.
Sie wohnen im Traditionshotel Petropalace bei der Isaakskathedrale. In Gourmet-Restaurants und historischen Kaffeehäusern verbinden sich für uns russischer Lebensstil und Gaumenfreuden.

 

 

Reiseprogramm

 

Mittwoch

PetersburgErmitageAtlantenIn Sankt Petersburg erwarten Sie Ihre Zimmer im ****S Hotel Petro Palace in unmittelbarer Nähe der Isaakskathedrale. Das Haus verfügt über einen Innenpool, einen Fitness-Bereich und das Restaurant Trattoria Settimo Cielo.

Am späten Nachmittag bricht Prof. Michalski mit Ihnen zu einem ersten Rundgang auf.

Abends erwartet und traditionelle russische Küche im Literaturcafé. Das ehemalige Café Wolf war Stammlokal von Puschkin. Von hier brach er zu seinem letzten, todbringenden Duell auf.

 

Donnerstag und Freitag

 

An diesen beiden Tagen stehen folgende Punkte auf dem Programm:

  • der Schlossplatz mit Winterpalast (Bartolomeo Francesco Rastrelli) und Generalstabsgebäude (Carlo Rossi)

  • der Senatsplatz mit Admiralität, Senat und Synod (Carlo Rossi) und die Isaakskathedrale

PetersburgWinterpalastKutsche1

  • die Kasaner Kathedrale (in der Sowjetzeit Museum für Religion und Atheismus) und die benachbarte Petri-Kirche (Kirche der deutschen Protestanten, die in den 1950er Jahren in ein Hallenbad umgewandelt worden war)

  • die Erlöserkirche (Blutskirche), errichtet an der Stelle, an der Alexander II. 1881 einem Anschlag zum Opfer fiel

  • der Platz der Künste (Carlo Rossi) mit dem Russischen Museum

  • der Sommerpalast Peters des Großen mit dem Sommergarten

  • der Kaufhauskomplex Gostiny Dwor, der auf das 18. Jahrhundert zurückgeht

Den Sammlungen der Ermitage, die sich von der Gemäldesammlung Katharinas II. zu einem der bedeutendsten Museen der Welt entwickelt hat, werden wir zwei Besuche abstatten. In dem zuletzt bis 1852 durch Leo von Klenze erweiterten, an den Winterpalast anschließenden Gebäudekomplex werden u.a. das sagenumwobene Gold der Skythen, Fabergé-Preziosen, Skulpturen und Meisterwerke der europäischen Malerei von Leonardo über Caravaggio und Rembrandt bis Matisse und Picasso ausgestellt.  

Jordantreppe Petersburg Eremitage 01

Im Feinkosttempel Jelisseijew wärmen wir uns bei einer Tasse heißer Schokolade oder Tee auf.

Zeit bleibt für einen Besuch des Dostojewski- oder Puschkin-Museums oder einen Ballettabend im weltberühmten Marinski-Theater (ehemals Kirow-Theater). 

 

 

Samstag

Ein Ausflugstag ist den zwei verschwenderisch ausgestatteten Zarenresidenzen Pawlowsk und Zarskoje Selo gewidmet. Der schottische Architekt Charles Cameron schuf ab 1780 im Auftrag von Katharina II. Palast und Parkanlagen von Pawlowsk, benannt nach deren Sohn Paul.

PetersburgZarskojeSeloBernsteinzimmerIm Pawlowsker Schloss besichtigen den Italienischen Saal, das Prunkschlafgemach mit Boudoir, die Gemäldgalerie und das Laternenkabinett machen einen kleinen Spaziergang in den weitläufigen, im englischen Stil angelegten Parkanlagen.
In Zarskoje Selo konzentrieren wir uns auf den von Rastrelli ab 1752 für Zarin Elisabeth erbauten Katharinenpalast (benannt zu Ehren Ihrer Mutter Katharina I.). Höhepunkte sind das rekonstruierte Bernsteinzimmer, das Paradespeisezimmer und das Grüne Speisezimmer.

Zurückgekehrt in die Stadt lassen wir den Abend im historischen Ambiente des Restaurants Tsar bei exzellenten Gerichten von Küchenchef Roman Wasiliew ausklingen.

 

 

Sonntag

Heute fahren wir mit der historischen Petersburger Metro hinüber auf das andere Newa-Ufer. Hier ließ sich Peter der Große 1703 ein Blockhaus errichten, um die ersten Spatenstiche der städtebaulichen Neuanlagen vor Ort verfolgen zu können. Dieser sogenannte "Erste Palast" erhielt später einen Schutzmantel. Unweit davon liegt die Aurora vor Anker, deren Schuss am 25. Oktober 1917 die Russische Revolution eröffnete.

PetersburgSphinx1In der wenig später begonnenen Peter-und-Paul-Festung wurde die Kathedrale zur neuen Grablege der Zarenfamilie.

Auf der Wassiliewski-Insel sieht man vor der Börse die beiden Rostra-Säulen. Hier befand sich bis 1880 der Hafen von Sankt Petersburg. Am Universitätskai entlang kommt zur Kunstkammer, den Zwölf Kollegien und dem Menschnikow-Palast, allesamt zu Zeiten Peters des Großen errichtet. Vor der Akademie der Künste grüßen die ägyptischen Sphinxe.

Wer noch Zeit und Lust hat, lässt die Reise bei einem gemeinsamen Imbiss im Café Idiot (nach Dostojewskis gleichnamigen Roman) ausklingen.

 

€ 1.950,-  (im Doppelzimmer Superior)

Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage

 

PetersburgHeiligBlut1Leistungen

  • Reise in kleinem Kreis mit 7 – 12 Teilnehmern
  • Kunsthistorische Reisebegleitung Prof. Dr. Sergiusz Michalski
  • 4 ÜF im ****S Hotel Petro Palace
  • Diner im Restaurant Tsar mit Wein, Wasser, Kaffee
  • Abendessen im Literaturcafé, dem Stammlokal Puschkins, mit Wein Wasser, Kaffee
  • Mittagessen im Restaurant Krasnaya Kuchna in Zarskoje Selo, mit Wein, Wasser, Kaffee
  • Kaffee und Kuchen im Feinkosttempel Jelisseijew
  • Alle gemeinsamen Taxifahrten
  • Privater Bus für die Exkursion nach Zarskoje Selo und Pawlowsk
  • Alle gemeinsamen Eintritte; Reservierungen, Sondergenehmigungen
  • Hotel-Voucher zur Beantragung des Visums (vgl. weiter unten)
  • Sicherungsschein (R+V Versicherung; neben dieser Absicherung Ihrer An- und Restzahlung gegen Insolvenz empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, wobei wir Ihnen auf Wunsch behilflich sind)

Auf Wunsch arrangieren wir für Sie An- und Abreise, buchen Ihnen einen Verlängerungstag im Hotel, reservieren einen Tisch für Freitag Abend oder besorgen nach Ihren Wünschen Karten für Ballett, Oper oder Konzert. Sobald das Programm des Marinski-Theaters, Mussorgski-Theaters und des Eremitage-Theaters bekannt sind, werden wir Sie über den Spielplan informieren.

PavlovskPalace diningFoto: Sergey Nemanov

Für die Einreise nach Russland benötigen Sie als deutscher Staatsbürger einen noch mindesten sechs Monate nach dem Ausreisedatum aus Russland gültigen Reisepass. Für die Ausstellung des Visums benötigen Sie einen Hotel-Voucher, den Sie von uns erhalten, und eine für Russland gültige Krankenversicherungsbestätigung. Gerne sind wir Ihnen bei der Beantragung des Visums behilflich.

Details zur Beantragung des Visums finden Sie unter:

www.vhs-germany.com

 

Gerne senden wir Ihnen einen Prospekt per Post zu.

 

zur Buchung

 

Prof. Dr. Sergiusz Michalski

PetersburgWinterpalast3American Robert College in Istanbul, Studium der Kunstgeschichte und Promotion in Warschau bei Jan Białostocki, Habilitation in Frankfurt am Main. Nach Professuren in Thorn und Braunschweig lehrt Prof. Michalski an der Universität Tübingen.

Der vielsprachige Forscher ist Mitglied mehrerer Akademien und hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Kunst des 15. bis 20. Jahrhunderts vorgelegt, u.a. zum Bildersturm, der Kunst um 1600 in Prag und Augsburg, zur Kunst des Ostseeraums, zur französischen Malerei und Kunsttheorie des 18. Jahrhunderts, zur Geschichte öffentlicher Monumente im 19. und 20. Jahrhundert und zur Malerei der Neuen Sachlichkeit.

Prof. Michalski lebt mit seiner Familie in Tübingen.

 

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