BerlinLandgerichtAnsgarKorengWikiCommons

 Foto: Ansgar Koreng via Wikimedia Commons

Berlin

5. - 7. März 2021

max. 7 - 12 Teilnehmer

Ihre Mentorin: Dr. Elisabeth Wünsche-Werdenhausen

 

BerlinSchadow1Ihre kundige Begleiterin durch die Metropole an der Spree ist die Kunsthistorikerin Dr. Elisabeth Wünsche-Werdehausen, Autorin von Reclams Städteführer Berlin: Architektur und Kunst (erschienen im November 2019).

Ihre Unterkunft und der Ausgangspunkt der gemeinsamen Besuche in kleinem Kreis ist das legendäre Adlon. Nur wenige Schritte entfernt vom Brandenburger Tor gelegen, wurde das Hotel 1907 unter Beisein Wilhelms II. eröffnet, der sich in der Folge oft darin aufhielt, da er den Luxus der modernen sanitären Einrichtungen schätzte, die ihm seine Residenzen nicht bieten konnten. Im Krieg zerstört, wurde der rekonstruierte Komplex 1997 wiedereröffnet. Das Adlon zählt heute zu den besten Hotels der Welt.

Vom Hotel aus unternehmen Sie zusammen mit ihrer Mentorin zum einen kurze Spaziergänge, etwa zum Gendarmenmarkt (mit Französischem Dom, Deutschen Dom und Schauspielhaus), zum Forum Fridericianum (mit Alter Bibliothek, Sankt-Hedwigs-Kathedrale und der Deutschen Staatsoper Unter den Linden) und zur vieldiskutierten Rekonstruktion des Berliner Schlosses.

 

BerlinGendarmenmarkt1

 

Östlich des Alexanderplatzes zeigt Frau Dr. Wünsche-Werdehausen das spektakuläre Treppenhaus im Amtsgericht Berlin-Mitte (siehe Hauptbild).

In der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel erwarten uns neben geschichtsträchtigen und kuriosen Beispielen der Berliner Bildhauerei (Prinzessinnengruppe von Johann Gottfried Schadow) und Malerei  (Die Granitschale im Berliner Lustgarten von Johann Erdmann Hummel) zahlreiche weltberühmte Werke von Caspar David Friedrich (darunter Frau am Fenster und Der Mönch am Meer) und die größte Sammlung von Gemälden und Ölskizzen des genialen Adolph Menzel (darunter Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci und Das Eisenwalzwerk).

1879 Manet Im Wintergarten anagoriaDie Präsenz französischer Künstler wie Édouard Manet (Im Wintergarten), Pierre-Auguste Renoir (Im Sommer), Paul Cézanne (Die Mühle an der Couleuvre bei Pontoise) und Auguste Rodin (Der Denker) dokumentiert die frühe Ankaufstätigkeit und museale Akzeptanz moderner Malerei im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Viele Monumente, Mahnmale und Erinnerungsstätten befinden sich in der Nähe des Adlon (selbst nicht ohne wechselvolle Geschichte), so das Brandenburger Tor (bereits vor dem Mauerfall ein Monument mit Symbolgehalt), das vor 15 Jahren eröffnete Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Holocaust-Mahnmal), die Neue Wache (seit 1993 Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft) und die Versunkene Bibliothek (1995) unter dem Bebelplatz, die an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 erinnert. 

 

BerlinCharlottenburg1

 

Eine Fahrt mit Taxis führt uns nach Schloss Charlottenburg. Zunächst ergehen wir uns im Schlosspark, der in einer zweiten Phase seine barocke Hauptachse behielt, aber ansonsten in einen englischen Landschaftsgarten umgewandelt wurde (mit Schinkelpavillon, Belvedere und Mausoleum). Im Schlossinnern konzentrieren wir uns auf den unter Friedrich dem Großen neu errichteten und prachtvoll ausgestatteten Neuen Flügel und die Gemälde von Antoine Watteau (Einschiffung nach Kythera, Ladenschild des Kunsthändlers Gersaint).

Fassade von AEGAuf der Rückfahrt sind kurze Stopps bei architektonischen Ikonen der Golden Twenties geplant: AEG Turbinenhalle (Peter Behrens), Haus des Rundfunks (Hans Poelzig), WOGA-Komplex (Erich Mendelsohn).

Treffen mit Berliner Experten, die uns eine besondere Führung ermöglichen werden oder uns bei Tisch als Gesprächspartner zur Verfügung stehen, sind ergänzend vorgesehen.

Ein Besuch im Borchardt ist ein Muss. Unter den Borchardt-Klassikern gibt es neben dem Wiener Schnitzel auch fleischlose Alternativen wie die Bouillabaisse „Marseillaise“.

BerlinBorchardt1Im Bieberbau, ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern, wird uns in einem außergewöhnlichen Belle Èpoque-Ambiente ein ganz besonderes Menü serviert. Bauherr des Ensembles, bestehend aus Wohn-, Atelier- und Gasthaus (mit Kräuter- und Gewürzgarten) war der Bildhauer und Stukkateur Richard Bieber, der hier auch seine Kollegen Ernst Ludwig Kirchner und Max Pechstein arbeiten und wohnen ließ.

Den Abschiedslunch nehmen wir auf der Spree-Terrasse des CU 29, dem Café-Restaurant in der im Juli 2019 eröffneten James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel (Architekt: David Chipperfield).

Das gemeinsame Besichtigungsprogramm beginnt am frühen Freitagnachmittag und endet am Sonntagnachmittag, so dass eine bequeme An- und Abreise mit Auto, Bahn oder Flugzeug möglich ist.

Gerne arrangieren wir für Sie – selbstverständlich ohne Gebühren unsererseits – An- und Abreise und buchen Ihnen einen oder mehrere Verlängerungstage im Hotel Adlon. Bei einer Verlängerung empfehlen wir den Besuch von Dekadenz und dunkle Träume. Der belgische Symbolismus (Ausstellung in der Alten Nationalgalerie Berlin, ab 18. September), Impressionismus. Die Sammlung Hasso Plattner (Ausstellung im Museo Barberini Potsdam, ab 7. September) oder Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler (Dauerausstellung in der Zitadelle Spandau).  

 

BerlinAdlonGläser1

Reisepreis

€ 1.320,- im Executive Doppelzimmer

€ 1.470,-  im Superior Deluxe Doppelzimmer mit Blick auf den Boulevard Unter den Linden

Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage

 

Leistungen

  • Reise in kleinem Kreis mit 7 - 12 Teilnehmern
  • Kunsthistorische Reisebegleitung Dr. Elisabeth Wünsche-Werdehausen
  • 2 Übernachtungen mit Frühstück im ***** Hotel Adlon am Brandenburger Tor
  • Abendessen im Borchardt, mit Wein oder Bier, Wasser, Kaffee
  • Abendessen im Bieberbau (Michelin-Stern), mit Wein, Wasser und Kaffee
  • Lunch auf der Terrasse des CU 29 (in der 2019 eröffneten James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel), mit Wein oder Bier, Wasser, Kaffee
  • Alle gemeinsamen Eintritte; Reservierungen; Sondergenehmigungen
  • Alle gemeinsamen Fahrten mit Taxis
  • Sicherungsschein (R+V Versicherung / neben dieser Absicherung Ihrer An- und Restzahlung gegen Insolvenz empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, wobei wir Ihnen auf Wunsch behilflich sind)

 

Gerne senden wir Ihnen einen Prospekt per Post zu.

 

zur Buchung

 

BerlinHummelGranitschale1Dr. Elisabeth Wünsche-Werdehausen

Studium der Kunstgeschichte, der Klassischen Archäologie und des Städtebaus in Bonn, Wien, Mailand und Rom. Langjährige Forschungs- und Stipendienaufenthalte in Mailand, Turin, Florenz und Rom. Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bibliotheca Hertziana (Max- Planck- Institut für Kunstgeschichte) in Rom und am Kunsthistorischen Institut der Universität München.

Zu Frau Dr. Wünsche-Werdehausens Forschungsschwerpunkten zählen die italienische Renaissancearchitektur, das Mäzenatentum von Fürsten und Fürstinnen im 17. und 18. Jahrhundert sowie die Kunstbeziehungen zwischen Bayern und Italien. Zahlreiche wissenschaftlichen Publikationen und kunsthistorische Veröffentlichungen, die sich auch an interessierte Laien richten. Zuletzt erschien Reclams Städteführer Berlin: Architektur und Kunst.
Frau Dr. Wünsche-Werdehausen lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Töchtern in München.

 

 

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