Basel1

 

Für alle Buchungen bis zum 31. Dezember 2020 bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer kostenlosen Stornierung dieser Reise bis zum 17. September 2021 (28 Tage vor Reisebeginn). Danach gelten die Stornofristen unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Zur Goya-Ausstellung nach Basel

15. - 17. Oktober 2021

7 - 12 Teilnehmer

Ihre Mentoren: Prof. Dr. Sergiusz Michalski

 

Höhepunkt der Reise ist die große Goya-Ausstellung in der Fondation Beyeler in Riehen vor den Toren Basels. (Am 10. Juli 2020 wurde als neuer Ausstellungszeitraum 10.  Oktober 2021 - 23. Janaur 2022 bekanntgegeben.) Francisco José de Goya y Lucientes (1746 - 1828) hat mit seiner Fantasie und seinem modernen Malstil die Kunst seiner Zeit revolutioniert und zugleich gewaltsame Unterdrückung, Verdummung und soziale Not schonungslos angeprangert.

Prof. Michalski wird die Gelegenheit nutzen, uns auch mit den kostbaren Gemäldebeständen des Basler Kunstmuseums (seit 2016 mit Nachbarbau von Christ & Gantenbein) vertraut zu machen. GoyaHexensabbat1Schwerpunkte liegen hier auf den Gemälden von Hans Holbein dem Jüngeren und Arnold Böcklin, lange in Basel aktiv bzw. dort geboren, und einem weiteren spanischen Jahrhundert-Künstler, Pablo Picasso, der der Stadt aus Dankbarkeit für das Engagement ihrer Bürger mehrere seiner Werke schenkte.

Sie wohnen zentral in einem behutsam zu einem „Gast- und Kulturhaus“ umgebauten historischen Ensemble, speisen in ausgesuchten Restaurants und erkunden zusammen das durch die Gegensätze zwischen Mittelalter und Moderne und seine Lage am Rhein faszinierende sommerliche Basel zu Fuß, mit Taxis und den Fortbewegungsklassikern „Trämli“ und „Fähri“.

 

 

Reiseprogramm

 

Freitag

BaselRathaus1Am frühen Nachmittag erwartet uns Prof. Dr. Sergiusz Michalski im Hotel Teufelhof. In dem in zwei Stadthäusern aus dem 18. Jahrhundert untergebrachten Komplex finden sich neben dem Hotel mit unterschiedlich von Schweizer und italienischen Designern ausgestatteten Zimmern das Feinschmeckerrestaurant Bel Étage, das Restaurant Atelier, die Café-Bar Zum Teufel, sowie ein Theater, die Weinhandlung Falstaff, eine Brauerei sowie der Archäologische Keller mit Stadtmauern des 11. und 13. Jahrhunderts.

Wir starten mit einem Bummel durch die Altstadt von Grossbasel, am Gemsberg-Brunnen vorbei zum umtriebigen Marktplatz mit dem beeindruckenden Rathaus, dessen freskierten Innenhof wir besichtigen werden.

Nach einem Gang über die Mittlere Brücke locken die Cafés auf der anderen Seite des Rheins in Kleinbasel, bevor wir etwas weiter flussaufwärts mit dem Münsterfähri wieder auf das linke Ufer übersetzen. Vier dieser klassischen, unter Ausnützung der Strömung betriebene und durch Drahtseile gesicherte Rheinfähren sind noch in Betrieb. Inzwischen ist der Beruf des Fäärimaa keine Männerdomäne mehr: „... und d’Fäärifrau, die kha das au“ heißt es treffend auf einer Hinweistafel. Und das gibt es auch nur hier und im Sommer: Während der Überfahrt kreuzen Baseler in Badebekleidung, die sich mit Hilfe eines „Wickelfischs“ im Rhein treiben lassen.

Basel Münster, Basel, Switzerland - panoramio (5)Dann geht es hinauf zum Münster, das neben dem Straßburger und dem Freiburger Münster die Trias der mittelalterlichen Großkirchenbauten am Oberrhein bildet. Prof. Michalski erläutert die Baugeschichte und besucht mit uns das Innere. Vom kleinen Kreuzgang aus bietet sich ein schöner Panoramablick über Kleinbasel und den Rhein.
Durch malerische Gassen geht es anschließend zum Fasnachtsbrunnen von Jean Tinguely und zum Barfüßerplatz. Von dort aus sind es nur wenige Schritte zurück zum Hotel.

Abends speisen wir in den historischen Räumen des Restaurants zur Safran Zunft Basel.

 

Samstag

Nach dem Frühstück fahren wir mit der Trambahn vom Marktplatz aus über den Rhein, dann direkt durch das Messeglände (mit dem bis 2003 errichteten Messeturm und der bis 2013 nach Entwurf von Herzog & de Meuron erbauten Messehalle 1) hindurch und am Badischen Bahnhof vorbei bis nach Riehen, das sich trotz starken Zuzugs im Kern seinen dörflichen Charakter bewahrt hat.

 

GoyaMajaA

 

In dem von Renzo Piano bis 1997 für Hildy und Ernst Beyeler erbauten Museum erwartet uns die spektakuläre Goya-Ausstellung. Gezeigt werden über 70 Gemälde aus öffentlichen und privaten Sammlungen, darunter Die bekleidete Maja (Museo del Prado) und Hexensabbat (Museo Lázaro Galdiano)(beide hier abgebildet). Neben herausragenden Zeichnungen, die die Spontaneität und das Engagement des Künstlers gleichermaßen offenbaren, werden die berühmten Druckgraphikserien präsentiert, darunter Los Caprichos.

 

GoyaTraumKünstler1LESETIPP

Lion Feuchtwanger
Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis

Die 1951 publizierte romanhafte Schilderung des Lebens Goyas zog bereits Generationen von Lesern in ihren Bann und vermittelt über die Biographie hinaus einen nachhaltigen Eindruck von den Umwälzungen in der Zeit der Revolutionen und der Napoleonischen Kriege.

 

Nach der Führung bleibt Zeit für einen individuellen Rundgang durch die Ausstellung. Bei einem Imbiss im Museumscafé werden wir die vielen Eindrücke diskutieren.

Im Anschluss zeigt Prof. Michalski noch die Säle mit der Dauerausstellung, mit Werken u.a. von Monet, Picasso, Giacometti und Rothko. Der weitere Nachmittag und der Abend sind ohne Programm. Man kann noch ein wenig in Riehen verweilen, in der Grossbaseler Altsstadt im Café Schiesser pausieren oder den Münsterturm besteigen. Ansonsten locken das Museum der Kulturen, die Kunsthalle oder das Architekturmuseum.

 

Beyeler Maman de Louise Bourgeois - Panoramic Picture by Raymond Lafourchette

 

Selbstverständlich steht Prof. Michalski auf Wunsch auch noch für weitere Besichtigungen zur Verfügung. Für das Abendessen empfehlen wir die hochgelobte Küche des Hotels Teufelhof.

 

Sonntag

Im Hof des Kunstmuseums wird man von Rodins monumentaler Figurengruppe Die Bürger von Calais begrüßt.

Les bourgeois de Calais d'A. Rodin (Kunstmuseum, Bâle) (28598894943)Das Innere der Sammlungen, inzwischen verbunden mit einem jüngst fertiggestellten Neubau des Architektenteams Christ & Gantenbein, beherbergt umfangreiche Sammlungen. Zu den Höhepunkten gehören Hans Holbeins Portraits und sein sehr suggestiver Toter Christus im Grabe (1988 aufgegriffen von John Baldessari für seine Installation Blue Line), eine besonders schöne Fassung von Arnold Böcklins Toteninsel und Werke Picassos wie Sitzender Harlekin und Mann, Frau und Kind.

Die Reise klingt aus bei einem späten Mittagessen auf der Rheinterrasse der Brasserie Café Spitz.

 

 BaselVolute1

Reisepreis € 1.190,-

Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage

 

Leistungen

  • Reise in kleinem Kreis mit 7 - 12 Teilnehmern
  • Kunsthistorische Reisebegleitung Prof. Dr. Sergiusz Michalski
  • 2 Übernachtungen mit Frühstück im Designhotel Teufelhof in der historischen Altstadt
  • Abendessen im Feinschmeckerlokal Restaurant Zur Safran Zunft Basel, mit Wein, Wasser, Kaffee
  • Mittagessen auf der Rheinterrasse der Brasserie Café Spitz, mit Wein, Wasser, Kaffee
  • Alle Eintritte und Reservierungen, u.a.: Fondation Beyeler, Kunstmuseum, Basler Münster
  • Alle gemeinsamen Fahrten mit Taxi, Tram und Rheinfähre
  • Sicherungsschein (R+V Versicherung; neben dieser Absicherung Ihrer An- und Restzahlung gegen Insolvenz empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, wobei wir Ihnen auf Wunsch behilflich sind)

Basel1Gerne helfen wir Ihnen bei der Buchung der An- und Abreise, des Transfers zum Hotel oder einer gewünschten Verlängerungsnacht.

Für die Einreise in die Schweiz benötigen Sie als deutscher Staatsbürger einen höchsten seit einem Jahr abgelaufenen Reisepass oder Personalausweis oder einen gültigen vorläufigen Reisepass. Bei Fragen zu Pass- und Gesundheitsbestimmungen können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren.

Bitte beachten Sie vor der Buchung die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zur Schweiz, um sicher zu stellen, dass Sie mit allen Vorgaben einverstanden sind.

 

Gerne senden wir Ihnen einen Prospekt per Post zu.

 

zur Buchung

 

Prof. Dr. Sergiusz Michalski

American Robert College in Istanbul, Studium der Kunstgeschichte und Promotion in Warschau bei Jan Białostocki, Habilitation in Frankfurt am Main. Nach Professuren in Thorn und Braunschweig lehrt Prof. Michalski an der Universität Tübingen.

Der vielsprachige Forscher ist Mitglied mehrerer Akademien und hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Kunst des 15. bis 20. Jahrhunderts vorgelegt, u.a. zum Bildersturm, der Kunst um 1600 in Prag und Augsburg, zur Kunst des Ostseeraums, zur französischen Malerei und Kunsttheorie des 18. Jahrhunderts, zur Geschichte öffentlicher Monumente im 19. und 20. Jahrhundert und zur Malerei der Neuen Sachlichkeit.
Prof. Michalski lebt mit seiner Familie in Tübingen.

 

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